Wie viel Verlust
federt die Förderung ab?
Vergleichen Sie den Wert der geförderten Anlage nach einem Einbruch mit Ihren eigenen Einzahlungen. Auch die investierten Zulagen verlieren dabei an Wert.
Bereits gutgeschriebene Beträge prüfen
Für vorhandene Verträge können Sie hier Ihre tatsächlichen Eigenbeiträge und Zulagen gegenüberstellen.
Ihr Förderpuffer
Grenzen des Förderpuffers und langfristige Vertragsrisiken
Der Förderpuffer ist eine nominale Gegenüberstellung unter einer frei gewählten Verlustannahme. Er enthält keine bisherigen Anlagegewinne, Kosten, Steuern, Inflation oder unterschiedlichen Einzahlungszeitpunkte. Gutgeschriebene Zulagen und Eigenbeiträge verlieren im Modell gemeinsam an Wert. Eine schwarze Null gegenüber dem Eigenbeitrag ist weder Kaufkrafterhalt noch eine Kapitalgarantie oder frei verfügbare Auszahlung.
Die zusätzliche Erholungssimulation ist ebenfalls ein Modell; sie bildet die eingegebenen Kosten und Inflation ab, aber keine Förderung, Steuern oder Entnahmen. Prüfen Sie reale Gesamtkosten inklusive Depot-/Kontoführung, Verwaltung und sonstiger Entgelte gesondert. Künftige Änderungen von Preisen, AGB, Förderung, ETF-Auswahl und Anbieterstruktur werden nicht vorhergesagt.
Übernahmen, Fondsverschmelzungen oder eine Geschäftsaufgabe können eine Neuordnung erfordern. Klären Sie Übertragbarkeit und Förderfolgen vor Vertragsabschluss. Keine individuelle Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung.
Depot und Fördervoraussetzungen einfach erklärt
Vorsorge-Checkliste: Gesamtkosten, Verträge und Anbieter prüfen
Förderquote ist nicht Verlustpuffer.
Bei 1.800 € Eigenbeitrag und 540 € Zulage beträgt die Förderung 30 % des Eigenbeitrags. Investiert sind jedoch 2.340 €. Die schwarze Null gegenüber dem Eigenbeitrag liegt deshalb bei rund 23,08 % Verlust der gesamten Anlage – nicht bei 30 %.
Eine nominale schwarze Null ist noch kein Kaufkrafterhalt.
Diese einfache Gegenüberstellung enthält keine vorherigen Anlagegewinne, Kosten, Steuern, Inflation oder Zeitunterschiede zwischen Einzahlungen. Sie zeigt keine frei verfügbare Auszahlung und keinen endgültigen wirtschaftlichen Gewinn. Bei einem vorzeitigen Ausstieg können außerdem Förder- und Vertragsfolgen relevant sein. Der Puffer ist keine Kapitalgarantie.
Für ein reales Depot mit bisherigen Gewinnen oder Verlusten ist der aktuelle Depotwert eine andere Ausgangsbasis. Die folgende Vertiefung untersucht einen frei gewählten Sparplan mit Kosten und Inflation, ohne Zulagen. Beide Modelle werden bewusst getrennt erläutert.
Vertiefung: Erholung und Sparplan-Stresstest ohne Zulagen
Blau: ohne Einbruch · Orange, gestrichelt: mit Einbruch. Beide Pfade verwenden dieselben Beiträge und Renditeannahmen.
−50 % brauchen +100 %.
Nach einem Verlust von 50 % verbleibt die Hälfte des Kapitals. Um den alten Wert wieder zu erreichen, muss dieses Restkapital um 100 % wachsen. Neue Einzahlungen können den Depotstand erhöhen, sind aber keine Rückgewinnung verlorener Rendite.
Der Zeitpunkt verändert das Ergebnis.
Ein früher Einbruch trifft bei einem wachsenden Sparplan meist weniger bereits angespartes Kapital als ein später. Kurz vor dem Ruhestand bleibt zudem weniger Zeit. Die Ansparsimulation bildet keine Entnahmen ab; das zusätzliche Renditereihenfolgerisiko während der Auszahlungsphase ist damit noch nicht berechnet.
So rechnet das Modell
Der frei gewählte Einbruch wirkt einmalig vor der ersten Monatsrendite des gewählten Jahres. Jahresrendite und Monatsrendite nach Kosten werden hier geometrisch berechnet: Danach folgt jeweils die Einzahlung am Monatsende. Steuern, Zulagen, Wechselkosten und variable Marktrenditen sind nicht enthalten.
Die nominale Erholungszeit bezieht sich ausschließlich auf vorhandenes Kapital nach dem Einbruch, ohne neue Beiträge: Bei nicht positiver Nettorendite gibt es im Modell nach einem Verlust keine Erholung. Bei 100 % Verlust kann das vernichtete Kapital ohne neue Einzahlungen nicht wachsen. Neue Beiträge sind in der Sparplansimulation dennoch möglich.
Die Kaufkraft des Endwerts wird in Euro von heute gezeigt: Die Erholung des früheren Kaufkraftniveaus ist strenger als das bloße Erreichen des alten Eurobetrags. Modellwerte sind keine Prognose und keine individuelle Beratung.
Hier stehen T für Jahre bis zur Erholung, π für die jährliche Inflation und J für die Laufzeit. Die Erholungsformel gilt für 0 < v < 1 und positive Nettorendite. Anders als das Vorsorge-Szenario rechnet diese Vertiefung mit Einzahlungen am Monatsende und enthält keine Zulagen.